Um die Liquidität einer zum Lilihill-Reich von Franz Peter Orasch gehörenden Firma steht es offenbar nicht allzu gut: Wie der Alpenländische Kreditorenverband auf seiner Website berichtet, ist die Lilihill Financial Services GmbH in Insolvenz. Der Insolvenzantrag soll in Eigenregie eingebracht worden sein. Die Anmeldefrist für Forderungen wird mit 19. Oktober bekannt gegeben. Der Antrag langte am 8. September beim Handelsgericht Wien ein. Wie der „Kurier“ berichtet, bietet das Unternehmen „seinen Gläubigern eine Quote von 100 Prozent binnen 90 Tagen an“.
Die Lilihill Financial Services GmbH ist eine Dienstleistungseinheit im ehemaligen Lilihill-Imperium, das in den letzten zwei Jahren vor allem durch Zwangsversteigerungen und Exekutionstitel auf sich aufmerksam machte. Die Forderungen sollen 186.500 Euro betragen. Das Geld wird offenbar Mitarbeitern (51.500 Euro), der Gesundheitskasse ÖGK (30.600 Euro) und dem Finanzamt (66.000 Euro) geschuldet.
Die Vollquote soll von einem noch offenen Gesellschafterzuschuss abhängen.
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