Wie die Kronen Zeitung gestern am 6. August berichetete, wird das Ermittlungsverfahren gegen den Klagenfurter Bürgermeister Christian Scheider (FSP) eingestellt. Das hat das Landesgericht Klagenfurt entschieden. Die Staatsanwaltschaft, so die „Krone“, werde keine Beschwerde gegen die Gerichtsentscheidung einlegen. Im Verfahren gegen Scheider ist es um Überstundengewährungen und Zulagen an den ehemaligen Magistratsdirektor Peter Jost gegangen. Scheider wurde des Amtsmissbrauchs verdächtigt. Sein Anwalt hatte einen Einstellungsantrag bei Gericht eingereicht. Dem ist infolge nachgekommen worden.
Auch das Ermittlungsverfahren gegen Vizebürgermeister Patrick Jonke (FSP) ist vom Landesgericht Klagenfurt eingestellt worden. Und zwar in der gleichen Machart: Auch sein Anwalt, übrigens der gleiche wie bei Scheider (Michael Sommer), hat einen Einstellungsantrag beim Landesgericht Klagenfurt eingebracht. Auch diesem wurde stattgegeben. Gegen Jonke wurde in der sogenannten Klo-Causa ermittelt.
Update 26. August 2026
Weitere Verfahrensstränge gegen Scheider eingestellt
„Konkret standen unter anderem folgende Sachverhalte im Raum: Untreue, Missbrauch der Amtsgewalt, Verletzung des Amtsgeheimnisses sowie die versuchte Begehung bestimmter strafbarer Handlungen unter Ausnützung einer Amtsstellung. Bei einem Teil der gegen den Bürgermeister erhobenen Vorwürfe
stellte die Staatsanwaltschaft das Verfahren ein“, erklärte heute das Bürgermeisterbüro in einer Aussendung. Die Staatsanwaltschaft bestätigte die Meldung.
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